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Liebe Leute

Wir haben es doch tatsächlich geschafft. Am 21.Mai 2014 sind wir in Einsiedeln gestartet, der Jakosweg führte uns nach Schwyz, weiter über den Vierwaldstättersee nach Beckenried - Sarnen – über den Brünigpass – Brienz – Brienzersee – Interlaken  - Thunersee - Thun – Fribourg – Lausanne bis nach Genf.

(Die Schweiz war durchquert, aber sie ist auch nicht so gross). Danach gings nach Frankreich, die Rhone entlang nach Le Puy übers französische Zentralmassiv (das ist höher und steiler als mancher denkt) weiter nach Figeac – Moissac – St. Jean Pied de Port - über die Pyrenäen den Ipanetapass nach Spanien. Anfangs hatten wir grossen Respekt vor den Pyrenäen, nachdem wir das französische Zentralmassiv in den Beinen hatten gingen sie problemlos und ohne abzusteigen.

Danach beginnt der Camino, der Spanische Jakobsweg, ihn entlang radelten wir von Ronchevalles über Pamplona – Logrono – Burgos – Leon – Astorga – Ponferrada - nach Santiago de Compostela.

Am 9. Juli nach genau 50 Tagen und 2503 km erreichten wir Santiago de Compostela und umarmten in der Kathedrale den Hl. Jakob (Diesen Brauch gibt’s wirklich). Nach 3 Tagen ging es weiter nach Finisterre (dem Ende der alten Welt) wo wir am Playa de Langosteria unsere eigenen Jakobsmuscheln suchten und fanden.Anschliessend und abschliessend noch nach Muxia (dem historisch richtigem Ende des Jakobsweges am Atlantik)

Das Wetter war ein Traum, in den ganzen 8 Wochen die wir unterwegs waren regnete es nur an 3 Tagen.
Wir haben keinerlei Unterkünfte vorreserviert, wir suchten jeden Tag aufs Neue unsere Herberge, erlebten dabei die lustigsten, aber auch schrägsten Momente, und übernachteten in Quartieren angefangen vom Massenlager im Keller bis zur Suite in einem französischem Gutshof. Gegessen und getrunken haben wir öfters wie Gott in Frankreich, Schlechtes ist uns nie auf den Tisch gekommen.

Es war eine lange wunderschöne Reise, vielleicht das Beste das wir je erlebt haben, und es war sicherlich nicht das letzte Mal das wir am Jakobsweg das fröhliche „Buen Camino“ hörten. Die Jakobskirche in Los Arcos trägt über ihrem Eingang den Spruch für ankommende „Pilger“ der da lautet: Quod es eram, quod sum eris - Was Du bist, das war ich, was ich bin, das wirst Du sein.

Angehängt haben wir Euch ein paar Eindrücke von den 3000 Fotos die wir gemacht haben.

Liebe Grüsse an Euch alle

Ruth & Robert oder Rüt & Robeer

 

01 Abfahrt in Einsiedeln02 Brienzersee03 Genf04 Die Rhone bei Chavanay05 Fahrt im Regen nach Le Puy06 Le Puy07 Moissac Kreuzgang08 Die Brücke von St. Jean Pied de Port der Beginn des Camino09 Pyrenäenüberquerung am Ipanetapass10 Höhenprofil des spanischen Jakoswegs11 Kathedrale von Burgos12 Rioja Weinstöcke13 endlose Weizenfelder14 am Jakosweg15 Halbwüste Meseta zwischen Burgos und Leon16 Halbwüste Mesata zwischen Burgos und Leon17 Lammkeule in Sahagun19 Pass Foncebadon Höhe 1504 m20 Ponferrada Templerburg21 auf dem Weg zum O Cebreiro22 Pass O Cebreio 1300 m23 Ankunft in Santiago de Compostela24 Die ankommenden Pilger vor der Kathedrale25 Santiago de Compostela27 Finisterre das Ende der alten Welt28 Finisterre Kilometerstein 0.00 km das Ende des Jakobsweges29 Finisterre30 Jakobsmuschelsuche am Playa de Langosteria32 Muxia das steinerene Segel33 Das Ende des Jakobsweges am Strand von Muxia

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