Bikecorner Baar Neuhhofstr. 21c
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Mo 13.30 - 18.30
Di - Fr 08.00 - 12.00 / 13.30 - 18.30
Sa 08.00 - 16.00

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Am 18. und 19. August fand der 2. Swiss Downhill Cup und SM am Wiriehorn Statt.
Auch ich war am Start, allerdings nur für den Swiss Cup da ich als Ungarischer Staatsbürger nicht für die Schweizermeisterschaft zugelassen war.


wiriehorn 2012 KopieWir reisten am Freitag Mittag an, um unser Fahrerlager aufzubauen und schon mal ein paar Trainingsruns zu machen. Die Strecke liegt mir sehr: oben sehr schnell, später schnelle Kurven und einige technische Passagen. Das Wetter war perfekt ca. 35 Grad das ganze Wochenende. Daher war die Strecke sehr schnell und rutschig wegen dem Staub. Ich machte sechs Runs und wurde mit jedem Run schneller.

Abends kochten wir mit der ganzen Raceclique etwas und freuten uns auf die morgige Quali. Am Samstag stand ich morgens früh auf, um um 8.00 Uhr auf dem Sessellift zu sein. Der erste Run fühlte sich schon oben nicht allzu gut an. Nach der Highspeedsektion ist es dann passiert. Ich übersprang wie gewohnt die Wurzeln um viel Speed über die Brücke in das Tretstück mitzunehmen. Bei der Landung kam ich jedoch leicht ins Rutschen, so dass ich die Holzbrücke verfehlte und mit dem Vorderrad mit vollem Tempo in das Geländer neben der Brücke knallte. Das Bike wirkte wie ein Katapult, welches mich über das Geländer ins steinige Bachbett schoss. Ich knallte erst leicht auf den Kopf, rollte jedoch gut ab, so kriegte der Rücken das Meiste ab. Nachdem ich mich nach ein paar Minuten wieder aufrichten konnte, ging ich zum nächsten Streckenposten, welcher mir einen Jeep organisierte, um mich zum Rennarzt zu bringen. Dieser tastete meine Wirbelsäule ab und konnte Entwarnung geben. Keine gebrochenen Wirbel oder Rippen. Jedoch konnte er sich nicht erklären, weshalb ich auf dem linken Auge verschwommen sehe. Er schickte mich ins Fahrerlager wo ich mich hinlegen sollte und wenn es die Schmerzen zulassen könne ich sogar fahren. Zum Glück war mein Qualilauf erst um 16.30Uhr. Bis dahin hatte ich etwas Zeit mich zu erholen. Ich entschied mich einen langsamen Qualilauf zu machen, um mir die Chance fürs Rennen offen zu lassen. Ich rollte also im "Chörblivelotempo" - mit Schmerzen bei jedem Schlag und schlechter Sicht - die Strecke runter, und wunderte mich, dass ich nicht Letzer war. Abends zündeten wir den Grill an und assen gemütlich zu Abend.
Die Nacht war beinahe schlaflos; ich wachte ständig mit Krämpfen im Rücken auf und wusste nicht mehr wie ich liegen sollte. Nur ein Spaziergang half mir die Schmerzen loszuwerden, jedoch nur für kurze Zeit.
Am Morgen war weder der Rücken noch das Auge besser, also entschied ich mich, das Rennen nicht zu fahren.

Ride On
Dano


 

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